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5 Spieltag der MB in Rissen

„Das ist Total Normal, Grüß Gott,

Das ist Total Normal, Hallo“

Anhänger der 80-/90-er-Jahre-Fernsehunterhaltung wissen, dass entgegen der ersten Vermutung hierhinter das Anarchische lauert. Und so wollte wohl auch Dr. Guggel durch seine Mappenfunktion dem nicht entgegenstehen und führte uns auf dem Weg von Bark östlich nach Bebensee, um die Trainerin, „ das S.G. steht für Coach“, abzuholen, getreu den Textzeilen eines Kinderliedes:

„ Da flog sie …. auf dem Besenstiel davon. Geradeaus übers Haus“ direkt in die Vollsperrung. Nachdem sich der Verfasser an die folgenden Zeilen „einmal rum und hoch hinaus“ erinnern konnte, wurde die erste Hürde ohne größere Mühe genommen. Viel schwieriger zu lösen schien dann das Problem, dass aufgrund Krankheites Lynn kurzfristig passen musste. Dem Hinweis, dass im Auto auch der jüngste Anarcho saß und halb einsatzbereit war, wurde im Hinblick auf das Regelwerk (was stört dem Hape sein Regelwerk, fragt sich der Anarchist) ein Riegel vorgeschoben. So verblieben die Alternativen, zu 4+1 zu spielen oder wegen Ersatzes anzufragen.

Während im Hintergrund Dr. Guggle weiterhin versuchte, durch unsachgemäße Verkehrsleitung uns am Eintreffen des Spielortes zu hindern, wurde durch Ausschalten der Mappe verhindert, dass wir mit vielen anderen Pkws von der A7 stehend die Spielstätte des Rautenvereins aus Hamburg im Volkspark sehen konnten. Doch einen Pfeil hatte Dr. Guggle noch im Köcher. Hätte sich der Verfasser nicht konsequent geweigert, übers Klinikgelände der Klinik in Rissen zu fahren, hätte Dr. Guggle uns direkt in die Notfallambulanz fahren lassen. Die C-Mannschaft der B-Mädchen befindet sich aber weiß Gott (und erst recht nicht Dr. Guggle, der Allmächtigte) in einer besorgniserregenden Situation und so erinnerte sich der Fahrer nochmal an die vorgenannte Strophe des Kinderliedes:  Also „einmal rum, um das Haus…“ (ihr wisst schon). Aber wir kamen an. Und es waren alle – 1 zum Anstoß dabei.

Der Ersatz wurde zur gefeierten Ergänzung, indem sich zwei Spielerinnen, eigentlich alle, des THK Rissen 3, bereit erklärten, auszuhelfen. Und wie!

Vielen Dank nochmal dafür!

So war es auch Josefine, die den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 gegen Pinneberg schoss. Am Ende hieß es leider 1:4 gg Pinnberg und 0:4 gg Altona- Bahrenfeld 3. Aber:

„Das ist Total Normal“.

Man konnte schon sehen, was der Altersunterschied und die spielerische Reife im Verhältnis der „Mannschaftskameradinnen des THK Holstein Rissen 3“ untereinander ausmachen. Was aber blieb war die Erkenntnis: Toll, wie sich die Holsteinerinnen nach dem Spiel um die verletzte Josefine kümmerten (meine Frau hatte Pipi in den Augen), toll, wie die Spielerinnen des THK Rissen 3 den Holsteinerinnen helfen wollten. Toll, mit welchem Einsatz die Leihspielerinnen dabei waren, tolle Halle (es war sogar warm),  tolles Ambiente, tolle Stimmung- und toll, dass man Dr. Guggle auf der Rückfahrt ausschalten kann. Irgendwie hatte es ihm der Volkspark am Samstag angetan.

Alles Gut in Rissen, Wir kommen wieder. Und vielleicht klappt es ja mit einem Freundschaftsspiel. Besonderen Dank gilt Hedi, Josefine und Mathilda. Bei uns am Start: Anna, Hedda, Leni, Lili und Lucie.

Nächstes Wochenende geht es wieder nach Hamburg. Letztes Spiel der Hallensaison. Anknüpfen an die Erfolge als C-Mannschaft und nächste Hallensaison als erfahrene B-Mädchen angreifen.